Bau einer Nasspalette
Bereits in einer meiner ersten Malsitzungen kam ich mit einer Nasspalette in Kontakt, auch wenn es nur die Beobachtung war, wie einer der anwesenden Maler verzweifelt feststellen musste, dass seine schon ewig nicht mehr genutzte Nasspalette Schimmel angesetzt hatte.
Mehrere Malsitzungen später habe ich dann vor kurzem initiiert durch einen weiteren Mitmaler den Praxistest mit einer improvisierten Nasspalette aus Klopapier und Backpapier gewagt und war auf Anhieb begeistert ob des geringeren Verlusts an Farbe durch frühzeitiges Austrocknen. Der nächste konsequente Schritt war dann wohl die Anfertigung einer richtigen Nasspalette, die notwendigen Zutaten hatte ich schließlich ohnehin im Haus:
Backpapier eines beliebigen Herstellers:
Ein saugfähiges Allzwecktuch aus Viskose:
Destilliertes Wasser:
Eine Frischhaltebox:
Kupfer um nicht das bereits erwähnte Schicksal zu erleiden:
Zunächst habe ich das Tuch in eine passende Form gefaltet und die Münzen darin untergebracht:
Dies habe ich dann großzügig mit dem destillierten Wasser gefüllt, kurz abgewartet und dann die restlichen drei Tropfen Wasser abgegossen die vom Tuch nicht aufgesogen wurden. Ich war ehrlich erstaunt, dass das Zeug dermaßen saugfähig ist. Anschließend wurde das Tuch aus der Box genommen, in Backpapier eingewickelt und wieder in die Box gelegt:
Und fertig ist die Nasspalette auf der ich zukünftig meine Farben während der Malsitzungen anmischen werde. Bis zur morgigen Malsitzung werde ich sie jetzt aber erstmal im Kühlschrank aufbewahren um ein Austrocknen zu verhindern.
Damit wäre ein nächster Schritt in die Richtung getan, in der ich miese Malergebnisse nur noch mit mangelndem Können und nicht mehr mit schlechter Ausrüstung entschuldigen kann.







Siehe http://www.pirateworks.de/2010/02/02/eigene-nasspalette-v2-0/
LG